Ich heiße Natalie Mössner und bin Tänzerin, Tanzlehrerin und Choreographin aus Heidelberg.
Ich tanze, seit ich knapp vier Jahre alt bin. Ganz klassisch habe ich mit Ballett angefangen, bevor ich irgendwann zu Modern Jazz gewechselt bin – in der Tanzschule im nächstgrößeren Nachbarort. Mit ungefähr 14 habe ich durch eine Freundin mitbekommen, dass das Staatstheater Karlsruhe junge Tänzer*innen castet. Ich bin damals einfach „auf gut Glück“ zur Audition gegangen – und wurde tatsächlich ins Ensemble aufgenommen. Meine Eltern haben sich bestimmt riesig gefreut, dass sie mich dann fast zwei Jahre lang jeweils 45 Minuten nach Karlsruhe fahren durften. 😄
Nach drei Spielzeiten am Staatstheater bin ich zum damaligen Choreografen an seine Tanzschule gewechselt – und seitdem Teil des Ensembles der Tanztribüne im Kulturzentrum Tempel in Karlsruhe. Ich durfte so viele besondere Momente erleben, auf der Bühne stehen, wachsen, lernen – und vor allem erfahren, wie viel Kraft im Tanz steckt.
Gleichzeitig habe ich aber auch immer wieder die Seiten kennengelernt, über die man nicht so gerne spricht: Konkurrenzkampf, Leistungsdruck, ständiges Vergleichen, veraltete Körperbilder. Irgendwann war für mich klar, dass ich das nicht weitertragen möchte. Nach dem Abitur habe ich fast zwei Jahre Pause gemacht – und diese Zeit auch wirklich gebraucht, um für mich zu definieren, was im Tanzen für mich zählt. Welche Werte bleiben, wenn man all das weglässt, was sich falsch anfühlt?
Seit ich 22 bin, unterrichte ich wieder. Meine Kurse sind ein Safe Space – frei von Beurteilung. Mir ist wichtig, dass sich jede*r willkommen fühlt. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem der Tanz im Mittelpunkt steht: Es geht darum, sich gegenseitig zu feiern, statt sich gegenseitig zu messen.
Ich möchte vermitteln, worum es im Tanzen für mich wirklich geht:
Ich unterrichte nicht nur Tanz – ich unterrichte Selbstbewusstsein und Selbstliebe.
Uplift. Inspire. Empower.